Ibn Rushd Fund for Freedom of Thought

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Mitglieder der Jury 2011

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Toujan al-Faisal

Toujan al-Faisal wurde 1948 in Jordanien geboren und ist Menschenrechtsaktivistin und ehemalige TV Jounalistin. Sie war das erste weibliche Mitglied des jordanischen Parlaments, und gehörte dem ersten Parlament nach der Aufhebung des Kriegsrechts von 1993-1997 an.

Al-Faisal erwarb ihren BA und MA in Englischer Literatur an der University of Jordan. Sie war Moderatorin und Programmleiterin von Talkshows im jordanischen Fernsehen sowie Leiterin für Media Development. Ebenso stand sie den kulturellen Programmen der Noor al-Husain Foundation von 1993 bis 1997 vor und arbeitete als Englischlehrerin and der al-Ahliyya Amman University und an der  University of Philadelphia.

Sie ist politische Analystin und Autorin mehrerer Bücher, unter anderem "Die Schule die wir wollen", 1984; Kindesmissbrauch in "Schaden anrichten/Kinder verletzen", 1985; für die Änderung der Gesetze zu Ehe-/Zivilrecht, bezüglich so genannter "Ehrenmorde", 1989. In der ihr verbleibenden Zeit arbeitete sie zudem ehrenamtlich in mehreren Bereichen, z.B. der Entwicklung des pädagogischen Prozesses Sie lebt in Amman, Jordanien.

 
Subhi Hadidi

Kritiker, politischer Kommentator und Übersetzer. Subhi Hadidi wurde 1951 in Kamichli/Syrien geboren. Er studierte Englische Literaturwissenschaft an der Universität Damaskus und setzte sein Studium in Frankreich und Großbritannien fort. Er hat mehrere Studien über Poesie, Erzählliteratur sowie Theorien der Literatur und Literaturkritik (Postmoderne, Postkolonialer Diskurs, Theorien der Rezeption & Interpretation, das Lyrikthema, Neo-Historismus in der Literaturkritik, das Prosagedicht) veröffentlicht. Hadidi hat Geschichtsbücher, Werke der Philosophie, der Literaturtheorie, der Literatur und Poesie ins Arabische übersetzt, unter anderem: Montgomery Watt, Islamic Political Thought  Ken Kesey, One Flew Over the Cuckoo's Nest; Yasunary Kawabata, The Sound of the Mountain; S. H. Hooke, Middle Eastern Mythology; Michel Ziraffa, Myth and the Novel; Edward Said, Afterwards to Orientalism. Er ist in der Jury von wichtigen arabischen Literaturpreisen, darunter Sultan al Owais, Sheikh Zayed (UAE), Argana (Marokko), Mahmoud Darwish (Palästina), Arab Novel (Ägypten). Er schreibt regelmäßig für die Tageszeitung Al-Quds Al-Arabi (London). Er lebt und arbeitet in Paris, Frankreich.

 
Hamdy Kandil

Hamdy Kandil wurde 1939 in Monofia, Ägypten, geboren. Er ist Fernsehmoderator, Jounalist und politischer Aktivist.  
Nach drei Jahren Medizinstudium beschloss Qandeel, als Journalist zu arbeiten. Der bekannte Journalist Mustafa Amin lud ihn ein, beim Magazin Akhir Sa3a (letzte Stunde) mitzuwirken, was er ab 1951 tat.  Dort wurde er Redakteur und war zudem für Leserbriefe zuständig.

Er moderierte zahlreiche Sendungen, so unter anderem Mit Hamdy Kandil bei Radio und TV elArab, Kalam Rassas (Bleistift) auf Dubai Channel und Libyan Satellite Channel. Außerdem arbeitete er als Redakteur beim Egyptian Satellite Channel und Dream TV.

Hamdy Kandil ist politischer Aktivist und Mitglied zahlreicher Bewegungen wie der National Association for Change (NAC), die die Kandidatur von Mohamed Elbaradei als Präsidentschaftskandidat unterstützte, einer Gruppierung, die von vielen bekannten politischen Aktivisten unterstützt wurde.


Nadia Lamhaidi

Nadia Lamhaidi ist Professorin am 'Institute Supérieur de l'Information et de la Communication' an der Universität Mohammed V in Rabat, Marokko, und arbeitet als Beraterin für zahlreiche internationale Organisationen.  Lamhaidi studierte am Institute of Journalism in Rabat, Marokko und setzte ihr Studium in Paris fort, wo sie an der Université de Droit, d'Économie et de Sciences Sociales, Paris II Panthéon promovierte.

Ihre Forschung konzentriert sich heute auf die Stellung der Frauen im Journalismus und das Bild der Frau in den Medien. Sie ist aktives Mitglied des UNESCO Projekts 'Med media' für die Ausbildung von Journalistinnen und berät zudem die Acdi (Agence Canadienne pour le Développement International) für ihr Projekt zu 'Institutionalisierung der Gleichberechtigung der Geschlechter im Bereich der Kommunikation in Marokko' und ist Co-Autorin einer Unesco-Studie zum Profil von Journalistinnen im Maghreb.

Dr Lamhaidi arbeitet außerdem für diverse Marokkanische Zeitungen, unter anderem Le Matin, Finances News Hebdo, La Vie Eco, Al Ahdat Al Maghribia, etc.


Laila Al-Shaikhli

Laila Al-Shaikli wurde in Bagdad geboren und wuchs in Saudi Arabien auf. Seit 2006 arbeitet sie für Al Jazeera Television. Ihre Sendungen waren unter anderem  Dialogue with the West (MBC), Agenda (MBC), Dunnia (ADTV), Panorama (ADTV), and Behind the News (Aljazeera).

Laila studierte in England und erhielt ihren BA von der University of Pittsburgh in den USA. Ihre Fernsehlaufbahn begann 1991 bei ANA, einem Lokalsender in den USA. Nachdem sie 1994 begann für den BBC World Service in London zu arbeiten, präsentierte sie als erste Frau eine politische Sendung im arabischen Satellitenfernsehen.  Später präsentierte sie diverse politische und gesellschaftliche Sendungen in verschiedenen arabischen Sendern wie dem Middle East Broadcasting Center, für das sie ab 1996 arbeitete. 1999 wechselte sie sie zum Abu Dhabi TV, bevor sie ihre derzeitige Arbeit für Al Jazeera begann.
 
Ihre Außenberichterstattung schließt  den israelischen Rückzug aus dem Südlibanon ein, den Krieg der USA gegen Afghanistan, den 11. September in Washington sowie diverse internationale Ereignisse. Laila erhielt mehrere Preise für exzellenten Fernsehjournalismus und wurde zur Botschafterin der Nächstenliebe auf den Komoren ernannt.